Durchbruch bei Klimakonferenz:

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius während der Klimakonferenz in Paris. Foto: Christophe Petit Tesson

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius während der Klimakonferenz in Paris. Foto: Christophe Petit Tesson

Paris (dpv) – Am späten Abend dieses Verhandlungstages der Pariser Klimakonferenz drängten die USA und auch China auf eine baldige Ratifizierung der Haarspraykontingente aller Industrienationen. „Wir werden uns erst zufrieden geben, wenn wir den Treibstoffausstoß durch Haarspraydosen in den nächsten 5 Jahren um mindestens 2 Prozent gesenkt haben“, betonte der amerikanische Wirtschaftsminister Karlo N. Gutiezerz.

Die Meinungen der Teilnehmer könnten unterschiedlicher nicht sein. So warf der Außenminister der Marshall-Inseln, Tom da Brom, seinem russischen Amtskollegen vor, an einem Mangel von Realitätssinn zu leiden.

Beobachter berichten, dass der Umgangston unter den Verhandlungsteilnehmern rauer wird. So konnte der Türkische Umweltminister dabei beobachtet werden, wie dem britischen Vertreter einen Klebezettel auf den Rücken heftete. Der Inhalt des Zettels ist allerdings bislang noch nicht bekannt geworden.
In der letzten Abstimmung des Tages dann der Durchbruch: Bis auf Polen, stimmten alle Teilnehmer einer signifikanten Verringerung von Umweltschädlichen Haarspray-Gasen zu.
Das Abkommen soll in den nächsten Tagen vertraglich gesichert unterzeichnet werden.

Es gab jedoch auch Proteste seitens der Befürworter vor dem Konferenzzentrum. So hatte die Vereinigung „ProHair“ zu Sitzblockaden aufgerufen. Sicherheitskräfte gingen konsequent gegen die Protestierenden mit leistungsstarken Haartrocknern vor.

 

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